Was Sie über Heuschnupfen wissen müssen

Heuschnupfen, auch bekannt als allergische Rhinitis, ist eine chronische Erkrankung, die zu lang anhaltenden Nasennebenhöhlen- und Nasenschleimhautproblemen führen kann. Es handelt sich um eine allergische Reaktion zwischen einem überaktiven Immunsystem und Allergenen in der Luft. Kinder, junge Erwachsene und ältere Menschen sind aufgrund eines schwachen und überempfindlichen Immunsystems besonders anfällig für Heuschnupfen. Das häufigste Allergen in der Luft sind Pflanzenpollen, die vor allem im Frühjahr vorkommen.

Andere Allergene, die für Heuschnupfen verantwortlich sind, sind Schimmelpilze, Staub, Tierhaare, Umweltverschmutzung und plötzliche Klimaveränderungen. Pollen sind jedoch der Hauptverursacher. Pollen sind winzige, ovale, staubähnliche Partikel, die von blühenden Pflanzen im Frühjahr freigesetzt und dann von Staub, Wind und Insekten weitergetragen werden. Diese Pollen gelangen dann in die Luft und sammeln sich oft in Nase, Augen, Haut und Lunge der Menschen…;

Was passiert bei Heuschnupfen?

Wenn ein Allergen mit einem übermäßigen Immunsystem (über die Nase) in Kontakt kommt, entzünden und reizen sich die Atemwege oder Nasengänge. Der Hauptauslöser für die Entzündung und Reizung ist die Histaminausschüttung. Die oberen Atemwege werden entzündet und gereizt, was zu allergischen Symptomen führt wie:

– Häufiges Niesen

– Laufende Nase

– Verstopfte Nase

– Nasale Verstopfung

– Juckreiz in der Nase

– Tröpfeln nach einer laufenden Nase

– Dünner, wässriger Schleim aus den Nasengängen

– Rote/juckende Augen

– Kopfschmerzen

– Leichtes Fieber

– Halsweh

– Vorübergehender Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns

Nicht alle Menschen leiden unter den oben genannten Symptomen, da die Symptome von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Die Diagnose von Heuschnupfen wird in der Regel nach der Analyse und Bewertung der Symptome gestellt. Für eine korrekte und endgültige Diagnose ist jedoch ein Allergietest erforderlich. Ein positiver Allergietest ist erforderlich, um die Diagnose Heuschnupfen zu bestätigen

Behandlung von Heuschnupfen -

Allergische Rhinitis kann mit drei Methoden behandelt werden: Prävention, orale Medikation und/oder Immuntherapie. Die meisten Menschen wenden eine dieser Methoden an, um die Heuschnupfensymptome zu kontrollieren

Vorbeugung

Vorbeugung ist der beste und wirksamste Weg, um Allergiesymptome zu vermeiden. Im Grunde genommen muss man nicht zum Arzt gehen, sie ist kostengünstig und hat keine Nebenwirkungen. Darüber hinaus gewährleistet die Vorbeugung eine Heilung. Menschen, die zu Allergien neigen, sollten versuchen, im Frühjahr so viel wie möglich im Haus zu bleiben. Das bedeutet, den Kontakt mit Umweltschadstoffen zu vermeiden. Manchen Menschen fällt dies jedoch schwer, aber sie können trotzdem eine Schutzmaske verwenden, um zu verhindern, dass Pollen und Viren in die Luft gelangen;

Medikamente

Wenn sich eine allergische Rhinitis entwickelt, sind orale Medikamente unerlässlich, um die Allergiesymptome in den Griff zu bekommen. Es gibt verschiedene Medikamente zur Behandlung von allergischem Schnupfen, einige davon sind:

– Loratadin (Claritin)

– Desloratadin (Clarinex)

– Fexofenadin (Allegra)

– Cetirizin (Zyrtec)

– Levocetirizin

Bei den oben genannten Medikamenten handelt es sich um einige Antihistaminika, die bei der Bekämpfung von Allergiesymptomen helfen. Bei starker Nasenverstopfung können medizinische Nasensprays verwendet werden, um die Verstopfung zu lindern und die Atmung zu erleichtern. Es ist äußerst wichtig, konventionelle Arzneimittel nur nach ärztlicher Beratung und unter Beachtung der richtigen Dosierung und Anweisungen zu verwenden, um unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu vermeiden

Immuntherapie

In schweren Fällen, wenn eine Vorbeugung nicht mehr möglich ist und Medikamente nicht wirken, kann eine Immuntherapie erforderlich sein. Die Immuntherapie ist ein medizinischer Eingriff, bei dem eine Reihe von Injektionen mit allergieauslösenden Substanzen verabreicht werden, um die Symptome des Heuschnupfens zu lindern. In einigen Ländern werden die Allergieinjektionen jedoch sublingual verabreicht. In vielen Fällen hilft die Immuntherapie sehr gut bei der Heilung von Allergien.

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