Robotik eröffnet neue Perspektiven für chirurgische Behandlungen

Die Medizin und insbesondere die Chirurgie haben sich in letzter Zeit dank der technologischen Wunderwerke der Menschheit ständig weiterentwickelt. Im Alltag stehen zwei oder drei Chirurgen, mehrere Krankenschwestern und ein Anästhesist zur Verfügung, um die einfachsten Operationen durchzuführen. Aber mit der Entwicklung der Robotik sind solche chirurgischen Eingriffe einfacher und viel leichter geworden. Dank der Robotik sind für eine Operation nur noch ein Arzt, ein Anästhesist und bis zu zwei Krankenschwestern im Operationssaal erforderlich;

Geschichte:

Die Geschichte der Roboterchirurgie lässt sich bis ins Jahr 1985 zurückverfolgen, als der Roboter PUMA 560 erfolgreich eine Hirnbiopsie unter CT-Führung dokumentierte. Die erste laparoskopische Operation mit einem Roboter fand 1987 statt, gefolgt vom PROBOT, der 1988 Prostataoperationen durchführte. Das chirurgische System Da Vinci wurde im Jahr 2000 zu einem Pionier, da es das erste robotergestützte chirurgische System war, das von der FDA für die allgemeine laparoskopische Chirurgie zugelassen wurde. Weitere Fortschritte auf diesem Gebiet wurden mit den computergesteuerten Bewegungen der chirurgischen Robotersysteme ZEUS und AESOP erzielt;

Anwendungen:

Zu den wichtigsten Anwendungen gehören die Herzchirurgie, die Magen-Darm-Chirurgie, die Neurochirurgie, die Orthopädie, die Urologie, die Pädiatrie und die Gynäkologie. Auch bei den wichtigsten Krebsbehandlungen findet es Anwendung;

Vorteile:

Die Roboterchirurgie bietet Vorteile wie verbesserte Diagnosemöglichkeiten, kürzere Genesungszeiten und höheren Patientenkomfort. Der größte Vorteil besteht darin, dass der Chirurg einen Patienten ferngesteuert operieren kann, was die Arbeitsbelastung und den Stress des Arztes verringert. Ärzte können bei langwierigen chirurgischen Eingriffen ermüden, was zu einer Ermüdung der Hände führt; Roboter hingegen führen Operationen stets reibungslos und gleichmäßig durch

Die Roboterchirurgie hat sich besonders bei der Behandlung und Operation von Prostatakrebs bewährt. Sie hat im Vergleich zu konventionellen chirurgischen Verfahren bessere Ergebnisse erzielt. Die Elektronik des Da Vinci-Systems trägt dazu bei, dass während der Operation hochpräzise Bewegungen ausgeführt werden können. Die robotergestützte Chirurgie führt auch zu einer kürzeren Erholungszeit als die herkömmliche Chirurgie, so dass der Heilungsprozess schneller verläuft

Vorsichtsmaßnahmen:

Vor dem Eingriff: 8 Stunden vor dem Eingriff keine Flüssigkeit mehr trinken und nichts mehr essen. 10 Tage vor dem Eingriff sollten kein Aspirin, keine Vitamine oder andere Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Nach dem Eingriff. Sie sollten bald wieder gehen können; es wird Ihnen geraten, ohne ärztliche Erlaubnis keine schweren Lasten zu heben oder ein Kraftfahrzeug zu führen.

Die Robotik hat eine neue Ära in der Chirurgie eingeleitet, mit großen Erfolgen und Meilensteinen im Bereich der Medizin. Mit einigen weiteren Fortschritten in dieser Technologie könnte sie die Grenzen der menschlichen Intelligenz verschieben.

Schreibe einen Kommentar